Wo mal Putzi wohnte…
… fand vor kurzem eine art Rekultivierung in Form von Abrißarbeiten der Platte-Ost statt.
Man fühlt sich bei nahe wie ein Kriegsheimkehrer, wenn man nun noch nicht einmal vor den Ruinen der ehemaligen Behausung steht, mit dem einen ach so skurile Kindheitserlebnisse verbanden…
“Putzi” - ihr kennt ihn bereits, den stets treuen Begleiter in Form eines grünlich-gelben Wellensittichs, würde sich in seinem Grab (bestehend aus ner alten Danish Cookies Dose, gefüllt mit Vogelsand - und das ganze im Teich versenkt) umdrehen, wenn ihm wer davon berichtet….
Um den Schock des entrissenen Heimatgefühls zu therapieren ging es nach der Fotosession mit M. weiter aufs nur 7km entfernte Dorf, wo ich die ersten 4 Jahre meines Lebens verbracht - quasi zum Haus meiner Großmutter, wo ich auch schon locker 5 Jahre nicht mehr war.
Zack: Auch abgerissen ! Auch nur noch ne platte Wiese, wo einst mein Kinderbett stand. Auch wieder n Schock…
Sind das irgenwelche Zeichen, die ich nur zu deuten nicht vermag ?
Da wird man richtig melanchonisch im tristen Juni-Regenwetter ![]()
Montag 8. Juni 2009 um 14:49
Du kannst dir wahrscheinlich vorstellen, wie mir die Tränen gelaufen sind. Ein Strom aus Tränen überrollte mein Gesicht.
