Plattenbau Ost

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Wenn der Charme der ostdeutschen Plattenbauten nicht über das aus Westdeutschland importiere Profitdenken siegt, kommt die Abrißbirne.
Nun ist es wahr: Mein Inkubator, der bis zu meiner Volljährigkeit für wohlige Wärme, stetig ausreichendes Essen und auch für einiges spannende gesorgt hat, wird dem Erdboden gleich gemacht.

Ich wohne dort schon seit über 12 Jahren nicht mehr, verweile seit dem nur ab und an nachmittäglich Kaffeeschlürfend & Quarkkuchenessend… aber es ist dennoch komisch, diesen engültigen Prozeß mit zu erleben.

Nach Abbau der Anbauwand kam dann auch noch dieser Flash, diese Erinnerung an die ersten Jahre…in Form von Tapete, die man momentan, also quasi 30Jahre später für gutes Geld in einem schwedischen Möbelhaus erstehen kann, ans Tageslicht.

Bild: Vor dem schmückenden Wandbehang mit 6 Buchstaben gesellen sich die Ureinwohner, welche selbige vor nahezu einem drittel Jahrhundert an die Wand klebten.

Aber nun ist alles gut, eine der beiden Ureinwohnerinnen des Plattenbaues wohnt genau seit heute in einer neuen, hübsch in vanille gestrichenen Wohnung…und ihr just in diesem Moment bloggender Sohn half ganze 3 Tage dabei.

:-)

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