Immobiliensuche
Die eigenen vier Wände, quasi ein Haus..
scheint für viele der Innbegriff des perfekten Glück´s zu sein. Ganze Fernsehstafflen handeln das Thema ab, geben gestalterische Tipps, interviewen die beiden perfekt blauäugigen und mit blondem Haar behangenen Töchter des Akademikereherpaares auf dem 12m² Reihenmittelhaushinterhofanwesen…Schock beim zappen: ein anderer Sender zeigt ruinierte Ruinenbesitzer und weidet deren Schicksal mediengerecht aus ! Zack !
Ich selbst such ja auch was nettes, schon fast 1 Jahr lang. Abgesehen von den vietnamesischstämmigen Besitzern einer Immobiline unweit meiner Stadt, die mir immer glaubhaft versichert haben, dass “alles gut” sei, tat sich kaum was preiswertes auf. Die Blase - besser der vietnamesische Ballon platzte krachend während eines Besuches im zuständigen Bauamt. Laut des Menschen dort handelte es sich um eine art Schwarzbau der besonders dreisten Klasse. Nun - Jeder, der schon mal versucht hat, sein Fernostlieblingsgericht anders zu bestellen als sonst, weiß, dass es kommunikativ derbe ist und wird verstehen, dass ich den Sachverhalt des Schwarzbau´s an die Besitzer des selbigen nicht wirklich anbringen konnte.
Aber: Meine für mich “zuständige” und schon oft rumrechnende Bank des Volkes hat mir kurz vor Weihnachten ein Kaufangebot einer Immobilie mit Wellasbestdach und 2-Jahre-leerstehend zukommen lassen. Die Schlüssel zum “mal gucken fahren” habe ich bis heute. Am kommenden Montag d. 14.01. wird über den Kaufpreis verhandelt - ich bin gespannt.