Cactaceae Mimosias
Cactaceae Mimosias = lat. für eine recht seltene Art von Kakteen, die vom charakterlichen Ursprung her stark mit den Mimosen verwandt sind. Meist durch schwedische Möbelhäuser in Umlauf gebracht, sollte man bei dieser Gattung schon beim Heben in den Einkaufskorb mit nicht zuviel Bedacht agieren, damit sie sich möglichst noch vor der Kasse übergeben.
Für die echten Kakteenlieberhaber, wie mich, eine große Herausforderung, diesen “Mimosenkaktus” zu pflegen. Hier mal einige Tipps, wie auch Sie sich fast 1Jahr an dem Mimosen-Kaktus erfreuen können.
Grundnahrung für diesen Kaktus ist neben einem möglichst dunklen Standort, idealerweise in einem mittelbraunen Billyregal in, der sich in der Raumluft befindliche Nikotingeruch - Daher gilt nicht zuletzt ein Lüften des Raumes als sicherer Tod für den kleinen Liebling.
Ferner lieben es diese Kakteen, wenn man Ihnen keinerlei Beachtung in Form von Wasserzufuhr schenkt. Schon Freud erkannte beim Mimosenkaktus einen Nachweis, dass auch in der Pflanzenwelt eine sadomasochistische Vorliebe vorkommen kann.
Auch ein quartalsweise vorkommendes Ereignis, wie das Umwerfen einer “Cactaceae Mimosias” setzt bei diesem Kaktus einen Botenstoff frei, der dem Serotonin bei uns Menschen ähnelt.
Neben diesem physischen Zufügen von Schmerzen kann man als erfahrener Kakteenliebhaber aber auch schon mal in die akustische Trickkiste greifen und den Kaktus mit fieffrequent ausgestoßenen Fäkal-Worten erfreuen. Wichtig hierbei ist jedoch, dass der Schalldruck möglichst oberhalb von 110db liegt.
Nach der erfolgreichen Behandlung, die bei mir so ziemlich genau ein Jahr gedauert hat, kann man den Mimosenkaktus seiner eigentlichen Bestimmung, nämlich dem Wohnen auf dem Kompost, übergeben.
Ich hoffe, euch lieben Kakteenfreunden, weitergeholfen zu haben.
erfolgreiche Leute gibts im Netz hier,
Dienstag 1. Dezember 2009 um 18:17
das waren wirklich alle spezialbehandlungen??? oder hast du als kakteenfreund uns etwa etwas unterschlagen??? kannst ruhig zugeben, auch wenn es schmutzig sein sollte - mir ist ja nix menschliches fremd
Dienstag 1. Dezember 2009 um 20:17
Also, ich finde auch, dass dieses glorreiche Ableben noch weitere Gründe haben muss als “nur” die von dir vorgetragenen. Schwerlich kann ich mir vorstellen, dass es Teil ihrer Bestimmung war, durch derart “kühne” Unterlassungen dem Kompost, einer geheimen Untergrundorganisation, beizutreten
Ich will ALLES hören
Mittwoch 2. Dezember 2009 um 01:28
Nun ja, a) liegen bei mir ne Menge komischer Sachen auf dem Kompost. In der Hoffnung, dass es auch alsbald verrottet, da ich nicht damals wußte, wohin sonst mit dem Zeugs… und b) ist die Meinung, schon alles menschliche zu kennen, wie von Herrn Thünemann kund getan, etwas überschätzt.
Sagen wir es mal so: Noch bevor Ermittler den Hannibal Lecter kannten, glaubten sie auch, schon jede Straftat gesehen zu haben…
In diesem Sinne “okidoki” und “Zu gern würde ich mit euch noch plaudern, aber ich habe ein Festessen mit einem alten Freund. Auf Wiedersehen!”